Gemeingut Krankenhaus retten
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**Hier ein paar Informationen, Links und Ideen zum Thema "Klinikschließungen", "Vernetzung" und "Social Media Kanäle"** Das bundesweite Bündnis Klinikrettung ist auf der Internetseite https://www.gemeingut.org/krankenhausschliessungen/ im Web vertreten. Seit einiger Zeit gib es auch Präsenzen bei Facebook & Instagram. Folgt doch den Accounts und informiert die Mitglieder in Euren Netzwerken und Initiativen vor Ort, sofern ihr diese Plattformen nutzt, diese Accounts zu liken/folgen: **Facebook:** https://www.facebook.com/klinikretter **Instagram:** https://www.instagram.com/klinikretter Leider geht's ohne diese Player bei dem Thema nicht, **alternativ gibt es aber Social Media ohne "Datensammeln"**: Dafür wurde eine Mastodon-Instanz (Erklärung unten) installiert. Dort könnt ihr dem Profil vom Bündnis Klinikrettung folgen und/oder ein eigenes erstellen (und Euch mit weiteren Instanzen und Nutzer:innen im sogenannten "Fediverse" vernetzen. (Erklärung unten)), wenn ihr möchtet: https://social.klinikretter.de/@klinikretter **Jetzt wird's wichtig und zukunftsweisend:** Über https://www.klinikretter.de gibt es eine Weiterleitung zur **KLINIKRETTER-Community** auf feddit.de Diese Plattform wollen wir zukünftig nutzen, um die Vielzahl an Informationen bundesweit zu kanalisieren, bündeln und durch Bewertungen und Diskussionen zu priorisieren. Außerdem kann dies dann als Anlaufstelle für Informationen und Recherche, aufgrund einer mächtigen Suchfunktion, genutzt werden - Ähnlich einem Wiki oder Wissensdatenbank. Links von Beiträgen können kopiert und bei anderen Plattformen geteilt werden. Wichtig ist, dass wir uns auf eine Plattform im Internet "fokusieren", damit auch unsere Ressourcen optimal genutzt werden. **Bitte registriert Euch auf der Seite und abonniert die Community "Gemeingut Krankenhaus retten" und füttert das System mit Inhalten (z.B. Links aus Eurer lokalen Presse).** Parallel gint es noch die Mailinglisten von gemeingut.org um Informationen zu verteilen, allerdings können da 2-3 parallele Diskussionen per Mail schon mal den Posteingang sprengen... **ERKLÄRUNGEN:** **Mastodon** funktioniert ähnlich wie der Kurznachrichtendienst Twitter, gehört aber keiner Firma. Stattdessen gibt es viele unabhängige Mastodon-Server, die meist von Einzelpersonen betrieben werden. Der wichtigste Unterschied: Es gibt nicht einen zentralen Anbieter des Dienstes, wie etwa bei Twitter, sondern tausende. Denn die Mastodon-Software ist frei verfügbar – jede*r kann damit auf dem eigenen Server einen eigenen Mastodon-Dienst betreiben. Im Mastodon-Jargon nennt man das dann eine "Instanz". (Quelle: https://mobilsicher.de/ratgeber/mastodon-das-bessere-twitter) **feddit.de** ist ähnlich aufgebaut wie (die leider inzwischen auch monopolisierte und werbungsfinanzierte Plattform) Reddit: Du kannst Communities abonnieren, an denen Du interessiert bist, neue Communities erstellen, sowie Links und Diskussionen veröffentlichen. Das **FEDIVERSE** ist ein Netzwerk aus Plattformen, die wie bekannte Social-Media-Dienste funktionieren, aber allen gehören. Angesichts der Monopolposition und kommerziellen Ausrichtung von Plattformen wie Twitter, Facebook, Instagram, YouTube und Co. wirkt ein Netzwerk, das den Anspruch hat, »allen zu gehören«, befremdlich – wie aus einer anderen Welt. Und so ähnlich kann man sich das Fediverse tatsächlich auch vorstellen. Es ist ein »vereinigtes Universum«, in dem föderierte, voneinander unabhängige soziale Netzwerke, Microblogging-Dienste und Webseiten ein gemeinsames Netzwerk bilden, das die Freiheit der Nutzer in den Vordergrund stellt. **Fragen, Diskussionen oder Anregungen gerne als Antwort/Kommentar auf diesen Beitrag auf feddit.de:** **https://feddit.de/post/388703**

Die Lage könne kaum dramatischer sein, Bremer Kliniken drohen Insolvenz und damit Schließung. Die Verantwortlichen fordern ein Handeln – und das sofort.

Der Kampf um den Erhalt des Waldseer Krankenhauses ist vollauf entbrannt. **Oberbürgermeister Matthias Henne und die Waldseer Bürgerinitiative fordern in Anbetracht der schwierigen Lage der Oberschwabenklinik (OSK) den Kreistagsbeschluss zur Schließung der örtlichen Klinik rückgängig zu machen.**

Richtlinien und Bundesgesetze können den Prozess verstärken






**Krankenhausschließungen heißen jetzt „Umwandlung“** Berlin, den 19. September 2022. Mit einer neuen Veröffentlichung drängt sich die private Stiftung Münch in die aktuelle Debatte um die Krankenhausreform. Der Autor des sogenannten Leitfadens wird nicht namentlich genannt. Hinter den herausgebenden Strukturen steckt allerdings Prof. Dr. Boris Augurzky, der auch in der Expertenkommission sitzt, die zur Gestaltung der Reform vom Bundesgesundheitsministerium einberufen wurde. Laut dem Papier der Stiftung Münch sollen „ambulante Kliniken, „Überwachungskliniken“ oder Medizinische Versorgungszentren (MVZ) die Krankenhäuser der Allgemeinversorgung ablösen. Die Vorschläge gewährleisten keine ärztliche Verfügbarkeit rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche, und sie bieten keine stationäre Notfallversorgung – die vorgeschlagenen Strukturen ersetzen Allgemeinkrankenhäuser der Grund- und Regelversorgung nicht. Deswegen weist das Bündnis Klinikrettung die Vorschläge der Stiftung Münch zurück. **Klaus Emmerich, Klinikleiter i.R. und Mitglied im Bündnis Klinikrettung:** „Keines der Konstrukte der Münch-Stiftung ist geeignet, ein Krankenhaus zu ersetzen. Aktuelle Beispiele von MVZ zeigen deren Unzulänglichkeit. Das neue Papier tischt wiederum nur neue Gründe für Klinikschließungen und ungeeignete Alternativkonzepte auf, ohne dass das eigentliche Problem benannt wird: die systematische Unterfinanzierung von dringend benötigten Häusern der Grundversorgung durch das System der Fallpauschalen. Deswegen fordern wir die Abschaffung des Fallpauschalensystems zugunsten einer Finanzierung durch Selbstkostendeckung. Wir gehen davon aus, dass privatwirtschaftliche Renditeinteressen hinter den neuen Umstrukturierungsvorschlägen stecken.“ Der Gründer und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Münch-Stiftung, Eugen Münch, war von 2005 bis 2020 Vorsitzender des Aufsichtsrats der privaten Rhön-Kliniken. Aktuell ist er Mitglied des Lenkungsausschusses des Unternehmens. Durchgeführt wurde die aktuelle Studie von der Beraterfirma hcb, deren Geschäftsführer Boris Augurzky auch Vorstandsvorsitzender der Münch-Stiftung ist. Gleichzeitig sitzt Boris Augurzky in der von Karl Lauterbach eingesetzten Regierungskommission für eine Krankenhausreform. Das Bündnis Klinikrettung kritisiert die intransparente Vermengung privater und öffentlicher Interessen durch Boris Augurzkys Doppelrolle als vermeintlich unvoreingenommener Wissenschaftler in der Regierungskommission und privater Berater im Auftrag einer konzernnahen Stiftung. **Laura Valentukeviciute, Sprecherin vom Bündnis Klinikrettung:** „Die vielen Hüte des Boris Augurzky können uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass er spätestens seit 2008 vehement das gleiche Programm empfiehlt: flächendeckende Krankenhausschließungen. Das geschieht auch jetzt im neuen „Leitfaden“, dort verharmlosend als „Umwandlung“ benannt. Besonders dreist ist auch die Forderung in dem Papier schnell Fakten zu schaffen und keine Zeit mit den Fragen der Finanzierung und der Planung der ambulanten Anlaufstellen zu verschwenden. Die Regierung soll einen Blankoscheck für private Betreiber ausstellen, und zwar ruckzuck.“ **Hintergrundinformationen** Einen fachlichen Überblick zur Entstehung und Entwicklung von MVZ bietet die Expertise von Dr. Rainer Neef, Mitglied im Bündnis Klinikrettung: **„Kann ein MVZ ein geschlossenes Krankenhaus ersetzen?“** (Anhang 1) Das Bündnis Klinikrettung hat einen **Vorschlag für die Selbstkostendeckung** ausgearbeitet und ihn dem Bundesgesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach geschickt (Anhang 2). **Anhang 1:** https://klinikretter.de/2022_09_19/MVZ%20%26%20Grundversorgung_R_Neef_Buendnis_Klinikrettung.pdf **Anhang 2:** https://klinikretter.de/2022_09_19/220720_B%C3%BCndnis-Klinikrettung_Krankenhaus-Rettungsreform_Finanzierungsvorschl%C3%A4ge_Brief-Lauterbach.pdf **Pressekontakte:** Laura Valentukeviciute, Tel. 0176-233 203 73, laura.valentukeviciute@gemeingut.org Klaus Emmerich, Tel. 01771915415, klaus_emmerich@gmx.de *** Das Bündnis Klinikrettung hat sich im Jahr 2020 auf Initiative von Krankenhauspersonal und anderen politisch aktiven Menschen gegründet, die sich für den flächendeckenden Erhalt der stationären klinischen Versorgung einsetzen. Das Bündnis Klinikrettung ist – insbesondere angesichts der Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie – davon überzeugt, dass die aktuelle Anzahl der Krankenhausbetten unverzichtbar ist und nicht weiter reduziert werden darf. Mehr Informationen zum Bündnis und weitere Hintergrundinformationen unter: https://www.gemeingut.org/krankenhausschliessungen/ Gemeingut in BürgerInnenhand ist die Trägerorganisation des Bündnisses. GiB arbeitet seit zehn Jahren zu den Themen Privatisierung/öffentlich-private Partnerschaften und Schutz der Daseinsvorsorge. VertreterInnen der privatisierungskritischen Organisation wurden mehrfach als Sachverständige zu Anhörungen zum Thema Privatisierung der Daseinsvorsorge eingeladen. *** Die Mailingliste „gib-presseverteiler@gemeingut.org" ist der Presseverteiler von Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB). Sie möchten keine E-Mails mehr von uns erhalten? Senden sie uns eine Antwort mit dem Betreff "unsubscribe" oder „austragen". Sie möchten Sie Ihre Einstellungen ändern? Klicken Sie auf diesen Link: https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/gib-presseverteiler. Noch Fragen zum Datenschutz bei GiB? Alle relevanten Informationen dazu finden Sie hier: https://www.gemeingut.org/uber-uns/datenschutz/ *** Fördern Sie unsere politische Arbeit: Gemeinsam gegen den Ausverkauf öffentlicher Güter! www.gemeingut.org/spenden










Am Montag hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft eine bundesweite Kampagne gestartet, mit der sie einen Ausgleich der deutlich gestiegenen Kosten vor allem für Energie einfordert, jetzt hat der Klinik-Dachverband auch auf bayerischer Ebene nachgelegt. Am Donnerstag macht ein Info-Truck der Krankenhäuser in Amberg in der Oberpfalz Station. In München hat gleichzeitig die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) ihre Warnungen und Forderungen formuliert. Warnung vor Klinik-Pleiten Es sei auch in Bayern eine Welle von unkontrollierten Klinik-Pleiten zu befürchten, sagte der BKG-Geschäftsführer Roland Engehausen. Denn die Kosten der Krankenhäuser steigen derzeit weit schneller als die Einnahmen. Die Bundesregierung habe festgelegt, dass die Vergütung, die die Krankenkassen zahlen, dieses Jahr höchstens um 2,3 Prozent steigen dürfe, erklärte Engehausen. Doch etwa bei den Sachkosten betrage die Steigerung acht Prozent, die Energiekosten haben sich verdoppelt. Die Möglichkeiten der Träger, wie etwa Städte und Landkreise, Defizite auszugleichen, seien weitgehend ausgeschöpft, warnte Engehausen. Deswegen bestehe die Gefahr, dass Kliniken Angebote einschränken, die für die Bevölkerung besonders wichtig sind, wie Notaufnahmen oder Kinder-Abteilungen. Denn diese Bereiche seien betriebswirtschaftlich oft wenig lohnend. BKG: Für Strukturreform noch keine Perspektive erkennbar Die Bundesregierung müsse dafür sorgen, dass schnell zusätzliches Geld an die Kliniken fließt, verlangt die BKG. Die Krankenhäuser seien gleichzeitig bereit, an einem Umbau der Versorgungsstruktur mitzuwirken, betonte der BKG-Geschäftsführer Engehausen. Dabei könne die Zahl der Kliniken auch sinken. Doch obwohl die Bundesregierung eine Expertenkommission für eine Strukturreform eingesetzt hat, sei noch keine Perspektive erkennbar. Der Chef der München Klinik, Axel Fischer, betonte gleichzeitig, dass es an einigen Stellen mehr Versorgungsangebote gebe als sinnvoll seien. Die Landeshauptstadt beispielsweise sei mit Krankenhausbetten überversorgt, sagte der Chef des kommunalen Klinikverbundes der Landeshauptstadt. Die Versorgung etwa in München wäre besser mit weniger Kliniken, wenn gleichzeitig das Personal zielgerichtet eingesetzt werde, erklärte Fischer. Unterstützung von Holetschek Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte den Kliniken Unterstützung zu. Er forderte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf, zügig zu handeln. Bislang habe die Bundesregierung die Warnrufe der Krankenhäuser ignoriert, kritisierte Holetschek.

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    In Deutschland schließen seit Jahren fast monatlich Krankenhäuser. Kommunale Kliniken machen dicht, weil ihnen das Geld ausgeht. Private Kliniken werden geschlossen, weil sie aus Sicht der Eigentümer nicht genügend Rendite erbringen. Der Kahlschlag der Krankenhauslandschaft ist politisch gewollt: Mit dem sogenannten Krankenhausstrukturfonds fördert der Bund Klinikschließungen mit bis zu 1 Milliarde Euro jährlich. Diese Entwicklung muss umgehend gestoppt werden. Krankenhäuser retten Leben. Wir brauchen sie in Krisenzeiten und im Alltag. Öffentliche Gelder sollen nicht die Schließung, sondern den Erhalt von Krankenhäusern finanzieren.

    Weitere Informationen: https://social.klinikretter.de/@klinikretter

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