• 8 Posts
  • 61 Comments
Joined 7M ago
cake
Cake day: Jan 13, 2022

help-circle
rss
Die Dame ist teil des Screenshots. Fand ich lustig... 🙃

Wenn sie schon ein so furchtbar gestelltes Bild machen, hätten sie dann nicht wenigstens noch irgendwie Vogelfutter ausstreuen können, damit das Auto ordentlich eingeschissen wird?

Selten so ein sauberes Auto gesehen. Und trotz zweier erhobener Zeigefinger, kann ich höchstens raten, wo die Vogelkacke hängen soll, sofern da überhaupt welche hängt…?


An sich, finde ich den Satz nicht einmal falsch. Aber das würde bedeuten, dass die Tiere nur dann Milch geben, wenn sie auf natürliche Weise schwanger wurden, und natürlich auch keine Massenhaltung. Also von den paar Kännchen Milch im Jahr würde ich mir lieber geilen Käse machen lassen als das Zeug im Kaffee zu versenken.


Auch das Gehirn ist teil des Körpers und damit teil dessen, was die Biologie beschreibt. Die Psychologie ist eine Spezialisierung der Biologie.

Aber selbst wenn man einem Lebewesen den Kopf abhackt, gibt es auch dann noch genügend Aspekte bei denen eben nicht entweder-Mann-oder-Frau gilt.
Nicht jeder Mann ist groß, stark, behaart, mit gigantischem Penis. Und nicht jede Frau ist klein, zierlich, hat Rundungen und eine perfekt ausgebildete Vagina etc…
Die Natur hat keine Regel, dass Lebewesen entweder Mann oder Frau sein müssen. Das ist eine rein-deskriptive Regel, die wir Menschen aufgestellt haben und die in Frage gestellt werden darf.

Es ist eben z.B. auch absolut möglich einen gigantischen Penis und eine zierliche Statur zu haben. Deshalb stellt sich eben die Frage, ob diese entweder-Mann-oder-Frau Kategorisierung überhaupt treffend oder gar nützlich ist.
Wenn man sich innerhalb der Biologie auf den Akt der Fortpflanzung spezialisiert hat, dann vielleicht eher. Da braucht man eben Penis + Vagina. Aber in anderen Bereichen der Biologie ist diese Kategorisierung unter Umständen eher hinderlich.


Die Biologie befasst sich mit Lebewesen, nicht nur mit dem Akt der Fortpflanzung. Sekundäre Geschlechtsmerkmale haben keine Auswirkung darauf, wer mit wem kann, aber trotzdem sehr eindeutige Auswirkungen auf das konkrete Lebewesen.
Und ja, auch irgendwelche mentalen Konstruktionen sind grundsätzlich für die Biologie relevant. Unter Umständen gibt es Fachrichtungen, die sich näher mit solchen Themen beschäftigen, z.B. beim Menschen die Psychologie, aber trotzdem ist es etwas, was ein Lebewesen betrifft und damit auch im Rahmen der Biologie relevant.


Ich vermute, der strikte Glaube an eine binäre Geschlechterzuordnung ist mal wieder hauptsächlich dadurch motiviert, dass es Dinge teilweise mental vereinfacht. Man muss nicht seine Vorurteile oder gar sexuelle Orientierung überdenken, und für einige komplexen gesellschaftlichen Probleme gibt es vermeintlich einfache Lösungen (z.B. Frauensport, Mädchenschulen, getrennte Toiletten etc.).

Eigentlich sollte es nämlich intuitiv sein, dass es hier keine harte Trennung gibt. Andere Geschlechtsmerkmale, wie Körpergröße, Statur, Körperbehaarung, Muskulatur, Stimmlage usw., sind auch nicht eineindeutig zuordenbar. Also z.B. haben manche Frauen eine tiefere Stimme als viele Männer. Dass das auch bei primären Geschlechtsmerkmalen passieren kann, sollte eigentlich logisch sein. Insbesondere, da die Natur nie nach einem striktem Schema vorgeht.


Ich vermute, dass das für die Generation, die jetzt geboren wird, durchaus recht normal sein wird. Es gibt ja schon genug gute Alternativen und handfeste Gründe hier von den Eltern abzuweichen.

Bis das wirklich gesamt-gesellschaftlich das neue “Normal” ist, werden wohl die jetzt lebenden Generationen wegsterben müssen. Gibt da ja schon so einige, die seit Jahrzehnten immer nur die gleichen Gerichte in Rotation essen.


Inwiefern soll das keine anlasslose Überwachung sein? Ein Überwachungsanlass wäre wenn ein gegebener Passant bereits eine Straftat durchgeführt hat (z.B. gerade versucht das Schloss des Teslas zu knacken) oder ein driftiger Grund zur Annahme besteht, dass eine Straftat durchgeführt werden könnte. Keines von diesen beiden Punkte trifft auf den Großteil aller Passanten zu, weshalb die Überwachung dieser anlasslos ist.

Und ich würde stark vermuten, dass weiterhin eine Unterscheidung zwischen Videoüberwachung auf Privatgrundstücken und im Öffentlichen Raum besteht. Wenn man seinen Tesla im eigenen Hof parkt, ist das ganz anders zu bewerten als irgendwo z.B. am Straßenrand.


Persönlich töte ich keine Insekten, weil ich das aber auch einfach nicht brauche. Selbst Stechmücken lassen sich mit einem transparenten Behälter meist ähnlich schnell fangen wie erschlagen.

Würde aber mehrere Maximen, je nach Grundlage der Moral akzeptieren:

  • Alles Leben ist schützenswert -> Nicht töten.
  • Im Einklang mit der Natur leben -> Nicht mehr töten als die Natur regenieren kann, also inbesondere nicht systematisch töten.
  • Struktur (im Gegensatz zu Entropie) ist schützenswert -> Wenn es dem Erhalt anderer, komplexerer Strukturen, also Tiere, Pflanzen etc., dient, ist die Tötung legitim (solange am Ende weniger Entropie herauskommt).

Du solltest dir auf jeden Fall Auskunft geben lassen können, egal ob du Kunde bist oder nicht.
Die müssen einen Datenschutzbeauftragten in der Datenschutzerklärung benennen und der muss Auskunft geben.

Wenn das bei einem Unternehmen nicht der Fall ist, leg Beschwerde bei deiner Landesdatenschutzbehörde ein.


Naja, soweit mein Verständnis reicht, ist es ungefähr vergleichbar mit zwei identischen Rubbellosen. Du kannst sie in die weite Welt tragen und dann irgendwo freirubbeln/messen und hast dann an beiden Orten plötzlich die gleiche Information.

Bei verschränkten Quanten muss die Messung auch noch exakt zeitgleich erfolgen, da trifft die Analogie nicht ganz zu.
Aber angenommen, die Analogie bzw. mein Verständnis stimmt sonst, dann ist das eben gar nicht so nützlich, weil es kaum Anwendungsfälle dafür gibt.

Könnte es mir prinzipiell für garantiert-sicheres TOTP vorstellen. Aber dass man eben physikalisch einen Satz (einmalig verwendbarer) Quanten zum Kommunikationspartner bringen muss, und die Messung extremst präzise synchronisieren muss, sorgt dann wieder dafür, dass es ziemlich sicher doch keine reale Anwendung finden wird.

Und viele scheinen die Nützlichkeit eben zu überschätzen, weil es so klingt (und teilweise so beschrieben wird) als würde diese Information mit Über-Lichtgeschwindigkeit zwischen den Messpunkten reisen, um am anderen Messort das gleiche Messergebnis bereitzustellen.
Wenn das der Fall wäre, dann könnte man ja tatsächlich irgendwie durch variierende Messungen eine Nachricht darüber kodieren, und so eben tatsächlich interstellar ohne Latenz kommunizieren.


Naja, ist halt mal wieder die alte Leier vom persönlichen CO2-Fußabdruck. Die BCG als Beratungsunternehmen will natürlich nicht ihren Kunden sagen, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe ausschlaggebend ist. Lieber wird auf das Individuum verwiesen, das solle doch in die Pötte kommen.

Man könnte Fleisch auch klimaneutral produzieren. Längst nicht so effizient wie pflanzliche Lebensmittel, und das Methan müsste man nochmal extra kompensieren, aber wenn Unternehmen das wöllten, dann wäre das definitiv möglich.


Dachte, es geht um das Quantum-Entanglement-Gedöns, was ja wirklich irgendwie sofort die gleiche Information an zwei Punkten verfügbar machen können soll (allerdings auch erst nachdem die verschränkten Quanten an die Punkte gebracht wurden, also wäre das, glaube ich, für diesen Zweck auch nicht anders).

Aber ne, die wollen einfach ein klassisches Photon mit klassischer Lichtgeschwindigkeit los schicken. Also wenn wir von Hundertausend Lichtjahren Distanz reden, dann reden wir auch von Hunderttausend Jahren Latenz. Ist wohl eher eine theoretische Überlegung. 🙃


Krass, hätte gedacht, der stellt sich bis zum Ende dumm, aber klar, ohne Minister wird’s schwierig.
Könnte aber schon auch sein, dass er seinen Rücktritt angekündigt hat, um die Ministerrücktritte zu stoppen, aber dann darauf pokert, dass sich in ein paar Wochen alles etwas beruhigt hat und er weiter regieren kann.



Bisher sage ich schon immer “Hafermilch”. Bei “Milch” muss ich selber an Kuhmilch denken, was mich dann eher ab-turned.

Bin kein Fan von Fleisch oder -alternativen, daher keine Meinung zu den Würstchen…


Wäre natürlich schon ein ziemlicher Mittelfinger, die Unabhängigkeit zu erklären, primär um in ein anderes Bündnis (zurück) zu kommen.
Also eigentlich geht’s nicht so sehr um die Unabhängigkeit, sondern eher darum, dass ihnen ihre direkten Nachbarn nicht in den Kram passen.


Hmm, spannend. Hatte teilweise schon das Gefühl, dass Leute nach einer Corona-Infektion oft noch für ein paar Wochen ‘matschig’ sind, was das Denken angeht.

Bin dann erstmal davon ausgegangen, dass es vielleicht auch einfach Erschöpfung ist, aber wenn Covid19 wirklich die cognitiven Fähigkeiten beeinflussen kann, passt das natürlich zu der Beobachtung…


Finde daran am Bescheidensten, dass das Wasser ja nicht wirklich “verbraucht” wird. Es gehr zurück in den Zyklus und sollte in absehbarer Zeit wieder vom Himmel fallen.

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Wasser diesem Zyklus vorzuenthalten, weil bei jedem Zyklus-Durchlauf eben die Chance besteht, dass das Wasser wo anders vom Himmel fällt. Im Schnitt kommt nicht genug Wasser in diese Regionen zurück, um den Verbrauch zu decken.

Aber jede Region, die notgedrungen Wasser bunkert, macht das Problem für alle anderen schlimmer, da das gebunkerte Wasser dann nicht mehr wo anders vom Himmel fallen kann.
Diese Maßnahmen senken also nicht tatsächlich den regionsübergreifenden Verbrauch, was das Problem lösen würde, sondern sie bekämpfen nur regional das Symptom und verschlimmern dadurch die eigentliche Problematik.


Geiles Interview. Parteiführung ist selbst sprachlos, was für einen Dreckshaufen sie da angeblich führt.


Hmm, aber wenn diese 246 Subscriber dann doch mehr Upvotes verteilen, dann scheinen sie ja aktive Nutzer zu sein. Vielleicht ist einfach die Streuung recht groß, weil nicht jeder Benutzer z.B. Interesse an Politik hat.


Die niederländische Regierung startete 2020 eine Datenschutz-Folgenabschätzung hinsichtlich des Google Workspace. Dabei prüfen die Organisationen, wie mit personenbezogenen Daten umgegangen wird und auch, ob die Tools den Standards der DSGVO entsprechen.

Evtl. sollte man die Ergebnisse dieser Prüfung abwarten, denn – das mag vielleicht überraschen – Google wird diese Prüfung nicht bestehen.
Als US-Unternehmen sind sie durch die US-Gesetze PATRIOT-Act und CLOUD-Act dazu verpflichtet, personenbezogene Daten an die US-Regierung weiter zu geben. Das steht im Konflikt mit der DSGVO.

Wer’s ausführlicher braucht, kann sich die Gerichtsurteil Schrems I und Schrems II durchlesen. Letzteres ist auch der Grund, warum es seit Juli 2020 keine Rechtsgrundlage für eine Übertragung von personenbezogene Daten in die USA gibt.

Die niederländische Regierung kann sich dumm stellen und behaupten, sie wüssten nicht, dass Google diese in die USA übertragen muss, aber wenn man bereits handelt, bevor man fünf Minuten lang mit einem Rechtsexperten spricht, dann handelt man einfach nur grob fahrlässig.



Rückblick: Die Parteien der Weimarer Republik
Musste gerade mal wieder jemandem darlegen, dass es nicht der Sozialismus war, was die Nazis zu Nazis gemacht hat, und bin bei der Recherche auf diese Einordnung gestoßen. Fand ich ganz spannend, wie damals die politische Lage war und dass im Grunde niemand so wirklich das aufgedrückte demokratische System wollte.



Wie steht ihr so zu Pilzen?
Finde Pilze konzeptionell eigentlich ziemlich cool. Also eben nochmal ein ganz anderes Lebensmittel, wofür kein Tierleid notwendig ist. Aber wirklich essen mag ich sie eher selten. Die Konsistenz und Farbe erinnert mich zu sehr an Fleisch. Gerade bei Gerichten, wo man nicht so sicher ist, was da drin ist, sorgen die schon mal für ein extra mulmiges Gefühl. Habe jetzt aber letztens so Tortellini mit Steinpilzfüllung entdeckt, die mir gut in den Kram passen. Da muss ich sie nicht sehen und in der Füllung sind sie mit Mehl vermischt, dann ist auch die Konsistenz anders. Geht es euch mit Pilzen ähnlich und kennt ihr andere Gerichte, die da helfen?