Sachsen-Anhalt
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Ausgehend von einer Studie des Landes Brandenburg zur Ansiedlung von Tesla in Grünheide (Mark), versucht MDR-Redakteur Manuel Mohr mögliche Folgen und Konsequenzen der Ansiedlung von Intel für Magdeburg zu verstehen.

Laut der Morgenpost plant das Berliner Unternehmen Florida Eis sein neues Eiswerk in Sachsen-Anhalt. Neben der bisher und auch weiterhin in Berlin-Staaken produzierenden Fabrik, wo rund 100 Angestellte beschäftigt sind, werden dann mehr als 250 Angestellte am neuen Standort in Schönebeck (Elbe) tätig werden. Ein Grund für den Standort, neben der Nähe zur Autobahn, ist die Förderung durch das Land. Bis zu 25 Prozent der Investition in Höhe von 15 Millionen Euro, könnte vom Land kommen, schätzt Florida-Eis-Chef Olaf Höhn. Der Spatenstich ist für Mai 2022 geplant.

Im Detail betrachtet wird es sehr differenzierte Lösungen brauchen, aber ohne Zweifel können auch in Sachsen-Anhalt Konzepte für mobiles Arbeiten, wie bspw. Coworking, einen wichtigen Beitrag für eine Autokorrektur und besseren Klimaschutz leisten. Bundesweit könnten laut verschiedenen Untersuchungen um die 50 Prozent der Arbeitnehmer:innen bereits mobil arbeiten. Der Wert ist in Sachsen-Anhalt vermutlich etwas niedriger, aber immer noch hoch genug, dass sich meines Erachtens alternative Konzepte zu testen lohnen würden.


Zurück in Sachsen-Anhalt
Am Montag ziehe ich mit meiner Familie von Berlin nach Stendal. Damit kommen meine Frau und ich nach 16 Jahren, in denen ich in München, Venedig, Brüssel und Berlin (und sie ausschließlich in Berlin) gelebt habe, zurück nach Sachsen-Anhalt. Es ist anzunehmen, dass es ein anderes Land ist als jenes, das wir 2006 verlassen habe. Mich würde interessieren, wie ihr die Entwicklung der letzten Jahre beziehungsweise die aktuelle Situation des Landes wahrnehmt und ob – ich vermute dass das für eure persönliche Meinungsbildung relevant ist – ihr woanders lebt, zurückgekommen seid oder nie weg wart. Über eine offene Diskussion würde ich mich sehr freuen. 😀

Intel plant eine Chipfabrik in Magdeburg. Ich selber hatte eher mit Dresden gerechnet, denn es stimmt schon, dass dort bereits ein passendes Umfeld existiert. Trotzdem sind das tolle Nachrichten und eine unfassbare Chance für Sachsen-Anhalt.

Die Oberbürgermeisterwahl 2001 war die erste Wahl, an der ich teilnehmen durfte. Trümper wählte ich damals nicht und doch, da hat Uli Wittstock schon Recht, war er kein schlechter OB für Magdeburg. Inzwischen wirkt seine Art aber nicht mehr zeitgemäß.


::: spoiler Kommentar Zur _grünen_ Energiegewinnung wird leider nichts geschrieben. :::

::: spoiler Interessante Stelle > In Weißenfels (Burgenlandkreis) seien es mit 767 Millilitern 163 Prozent mehr gegenüber dem Vergleichszeitraum 1961 bis 1990 gewesen, hieß es vom Landesamt. > > Im Harz war es den Angaben nach hingegen trockener als üblich. In Stiege wurden nur 67 Prozent der von 1961 bis 1990 üblichen Niederschlagsmenge erreicht. :::


> Es wäre ein Hauptgewinn für den Wirtschaftsstandort Sachsen Anhalt: Offenbar überlegt das US-Unternehmen Intel, eine neue Chipfabrik im Süden der Landeshauptstadt zu bauen. Gespräche mit einem "weltweit agierenden Investor" bestätigte Magdeburgs Oberbürgermeister Trümper jetzt der Volksstimme. Die Größenordnungen der Fabrik wären beeindruckend.



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Banner von Michael Wirtz (modifiziert), veröffentlicht unter CC-BY-SA 4.0


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